Entlohnungen

Die mit unseren geleisteten Rechtsdienstleistungen verbundenen Entlohnungen richten sich jeweils nach der Vereinbarung mit dem konkreten Klienten und zwar in in zahlreichen Varianten Bezug auf die Form der geleisteten Rechtsdienstleistungen.

1. Außervertragsentlohnung

Die Abrechnung von den geleisteten Rechtsdiensleistungen kann nach dem Rechtsanwaltstarif im Einklang mit zwei Kundmachungen des Justizministeriums erfolgen. Allgemein ergibt sich in einem solchen Falle die Höhe der Entlohnung insb. aus dem Streitwert, Vertragsobjekt etc. 

Kundmachung Nr. 177/1996 Slg., Rechtsanwaltstarif.

Kundmachung Nr. 484/2000 Slg.,Pauschaltarif für die mit der Rechtsanwaltsvertretung des Teilnehmers im Rahmen des Gerichtsverfahrens verbundenen Leistungen

2. Stundensatz

Die Form der Grundvertragsentlohnung wird mit dem Klienten als Stundensatz vereinbart. In einem solchen Falle wird dem Klienten im Einklang mit diesem vereinbarten Stundensatz reale Zeit, die wir seinem Fall gewidmet haben, verrechnet. Keinesfalls werden also angefangene Stunden oder Halbstunden verrechnet. In der Rechnung wird also nur tatsächlich geleistete Arbeit angegeben. Diese Verrechnungsform eignet sich idel für die Umstände, wo weder dem Rechtsanwalt, noch dem Klienten der plausible Umfang der Leistungen bekannt ist.

3. Leistungsentlohnung

Mit dem Klienten kann auch im vorhinein der Endpreis, der dem Klienten nach der Beendigung der geleisteten Rechtsdienstleistungen verrechnet wird, vereinbart werden. Diese Verrechnungsform eignet sich ideal z.B. für schriftliche Abfassung eines konkreten Vertrages oder für die Erledigung einer schon im vorhinein bekannten Angelegenheit.

4. Pauschalentlohnung

Ist dem Klienten die Lage, dass er unsere Rechtsdienstleistungen regelmäßig in Anspruch nehmen wird (z.B. für die Dauer von mehreren Monaten oder Jahren) bekannt, kann mit ihm der sgn. Monatsfixpreis, der ihm dann verrechnet wird, vereinbart werden. Für solche Fälle bieten wir dem Klienten im Rahmen dieses Monatspauschalbetrages  einen Bonus-Stundentarif an. Wird der Klient diese vereinbarte Stundenanzahl verbrauchen, dann wird  er auch weiterhin diesen Bonus-Tarif bekommen. Konkrete Beträge ergeben sich selbstverständlich aus der Vereinbarung mit dem Klienten. Diese Verrechnungsform eignet sich für die Handelsgesellschaften. Im Rahmen der vereinbarten Pauschalentlohnung stehen wir dem Klienten praktisch jederzeit zur Verfügung. Mit grösseren Gesellschaften kann auch regelmäßiger Besuch eines Vertreters unserer Anwaltskanzlei in dem Klientenfirmensitz  (z.B. bei den Versammlungen) vereinbart werden.

5. Mit der Forderungseintreibung verbundene Entlohnung

Unsere Anwaltskanzlei verwaltet für zahlreiche Klienten ihre Forderungseintreibungsagende. Auch hier stehen diverse Verrechnungsformen zur Verfügung. Die Verrechnung per Standardstundensatz oder niedrigeren Stundensatz ist möglich, wobei etwaige zuerkannte  Verfahrenskosten von der Gegenpartei unserer Anwaltskanzlei obliegen. Wir sind auch für andere Formen der Verrechnung in Bezug auf geleistete Arbeiten empfänglich.

 

Aus dieser Übersicht ist offenkundig, dass jederzeit eine für beide Parteien (insb. aber für den Klienten) akzeptable Verrechnungsform, die mit unseren Rechtsdienstleistungen verbunden ist, zu finden ist, was auch für die Frequenz der Rechnungen oder Anzahlungen gilt.